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In einen Biogasfonds investieren: Vorteile und mögliche Risiken

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Mit einem Biogasfonds beteiligen sich Anleger an einer oder mehreren Biogasanlagen, mit denen sich Gas, Strom und Wärmeenergie produzieren lassen. Mindestens ein Mal im Jahr erhalten sie eine Ausschüttung, die vom wirtschaftlichen Ertrag abhängt.

Die Umwelt fördern und Rendite erzielen

Der Charme eines Biogasfonds besteht darin, dass Investoren Umweltschutz mit einer rentablen Geldanlage verbinden können. Biogasanlagen spielen bei der Energiewende eine bedeutende Rolle. Bei der Stromerzeugung sind sie bedeutend, da sie Verbraucher zuverlässig mit Energie versorgen. Das ist bei Windkraft und Solaranlagen nicht der Fall, bei ihnen kommt es auf die Wetterverhältnisse an. Eine vom Staat garantierte Einspeisevergütung über einen langen Zeitraum minimiert zudem die finanziellen Risiken.

Wirtschaftliche Gefahren nicht außer Acht lassen

Trotz dieser Einspeisevergütung mussten Investoren bei einigen Projekten in der Vergangenheit Verluste hinnehmen. Es gibt unterschiedliche Unwägbarkeiten. So müssen die Betreiber Rohstoffe wie landwirtschaftliche Abfälle einkaufen. Steigende Preise und eine zu geringe Qualität gefährden die Bilanz. Zudem hat der Gesetzgeber die Einspeisevergütung für Neuanlagen verringert. Kritiker bemängeln, dass die maximal mögliche Vergütung zu niedrig legt.

Grüne Geldanlagen mit Bedacht wählen

Interessierte sollten intensiv das Angebotsprospekt prüfen. Bestenfalls baut ein Fonds mehrere Biogasanlagen und streut damit die Risiken. Die Verantwortlichen sollten auch Erfahrung in diesem Investmentbereich aufweisen und bereits erfolgreich Anlagen realisiert haben. Vorsicht empfiehlt sich, wenn sie mit unrealistisch hohen Renditeversprechen werben. Eine jährliche Rendite von beispielsweise 10 % lässt sich mit einem solchen Fonds nicht erzielen.

Bild: bigstockphoto.com / rainbow33

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